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SDG 07 - Bezahlbare und saubere Energie
Neue Energien sichern und ausbauen. Umdenken in Bezug auf Kohle, Erdöl und Erdgas.

Fakten

Ziel

Ziel ist es, weltweit den Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und zeitgemäßer Energie für alle zu sichern. Knapp 80 % der weltweit erzeugten Energie stammt immer noch aus fossilen Energieträgern, wie Kohle, Erdgas und Erdöl. Unsere moderne Gesellschaft ist auf Energiedienstleistungen angewiesen, um reibungslos zu funktionieren und sich gerecht zu entwickeln. Ein etabliertes Energiesystem unterstützt alle Bereiche von der Medizin und Bildung bis hin zu Landwirtschaft, Infrastruktur, Kommunikation und hoch entwickelter Technologie. Uns stehen neue, saubere Technologien zur Energiegewinnung bereits heute zur Verfügung, die die Entwicklung auf einem nachhaltigen Weg neu ausrichten können.


Wie kann ich helfen?

Setze dich kritisch mit deinem Energieverbrauch auseinander. Woher stammt die Energie, die du verbrauchst?

Spare Strom, indem du den Stecker bei Geräten ziehst, die du nicht benutzt.

Kaufe weniger Produkte, die lange Lieferwege oder Kühlketten haben.

Nutze umweltfreundliche Formen der Mobilität, besonders für kurze Strecken.

Buzzwords

Blackout

Stell dir mal vor, auf einmal ist der Strom weg. Nichts geht mehr. Licht, Internet, Kühlschrank, Handy, Laptop und Heizung: alles aus. Kein YouTube, kein Instagram aber auch kein gekochtes Essen. Einen Abend auf die typischen Brettspiele zurückzugreifen ist vielleicht noch ganz lustig, aber nicht auf Dauer! Ja es gibt Notstrom, besonders in Krankenhäusern, doch auch dieser ist begrenzt.  


Zum Glück haben wir in Deutschland eine sehr verlässliche Stromversorgung. 2018 kam es insgesamt nur zu etwa 14 Minuten Versorgungsunterbrechung der Energiebetreiber. Wahrscheinlich haben das nur die wenigsten mitbekommen. Wir in Europa haben ein sehr stabil funktionierendes Stromnetz, doch nicht jeder Mensch auf der Welt hat Zugang zu moderner Energie. Nach Schätzungen der internationalen Energieagentur haben 1,2 Milliarden Menschen überhaupt keinen Zugang zu Strom, entweder weil sie auf dem Land vom Stromnetz abgeschnitten sind oder sich keinen Strom leisten können. Davon leben 87 Prozent in Südost-Asien und in Afrika südlich der Sahara. Drei Milliarden Menschen kochen und heizen in offenen Feuerstellen mit Holz, Kohle, Dung oder Kerosin, was zu Atemwegserkrankungen führen kann mit schlimmen Folgen. Laut Heinrich Böll Stiftung sterben jedes Jahr 3,5 Millionen Menschen durch die Luftverschmutzung in ihren Häusern.


Millionen Kinder gehen weltweit in Schulen ohne ausreichende Beleuchtung und Durchlüftung. An eine Ausbildung am Computer oder den Umgang mit Internet ist erst gar nicht zu denken.


Für uns kaum vorstellbar! Dabei ist der Zugang zu bezahlbaren und zuverlässigen Energiedienstleistungen von großer Bedeutung, um Armut zu verringern und Gesundheit zu verbessern. Auch die Produktivität wird gesteigert und somit auch Wettbewerbsfähigkeit gestärkt und das Wirtschaftswachstum gefördert.


Dass wir in den Industriestaaten so zuverlässig Energie beziehen können, geht bisher allerdings nur auf Kosten des Klimas. Bisher haben wir einen Großteil unserer Energie durch Verbrennung fossiler Brennstoffe, wie Kohle, Erdöl und Erdgas gewonnen, was rund 60 % der weltweiten Treibhausgasemissionen ausmacht. 


Die Länder des Globalen Südens sind aufgrund der oft gering vorhandenen infrastrukturellen und industriellen Ausstattung NICHT diejenigen, die die weltweite CO2-Bilanz negativ beeinflussen.


Bis 2030 sollen alle Menschen auf der Welt Zugang zu Elektrizität und sauberen Kochstellen haben. Das soll natürlich nicht weiter auf Kosten der Umwelt passieren. Der Anteil der erneuerbaren Energien aus Sonne, Wind, Wärme und Biomasse soll sich im Weltenergiemix verdoppeln. Alle Länder müssen ihre nachhaltige Energieversorgung erhöhen und saubere Energiewirtschaften für die Zukunft aufbauen.


Deutschland hat bereits 2000 die Energiewende eingeleitet und ging als Vorbild voran. Doch wo stehen wir heute und können wir überhaupt 100 % Ökostrom beziehen, und zwar ohne ständige Blackouts?


Spoiler: Um die Ausmaße des Klimawandels so gering wie möglich zu halten, kommen wir nicht an den erneuerbaren Energien vorbei!

Millionen Kinder gehen weltweit in Schulen ohne ausreichende Beleuchtung und Durchlüftung. An eine Ausbildung am Computer oder den Umgang mit Internet ist erst gar nicht zu denken.

Für uns kaum vorstellbar! Dabei ist der Zugang zu bezahlbaren und zuverlässigen Energiedienstleistungen von großer Bedeutung, um Armut zu verringern und Gesundheit zu verbessern. Auch die Produktivität wird gesteigert und somit auch Wettbewerbsfähigkeit gestärkt und das Wirtschaftswachstum gefördert.

Dass wir in den Industriestaaten so zuverlässig Energie beziehen können, geht bisher allerdings nur auf Kosten des Klimawandels. Bisher haben wir einen Großteil unserer Energie durch Verbrennung fossiler Brennstoffe, wie Kohle, Erdöl und Erdgas gewonnen, was rund 60 % der weltweiten Treibhausgasemissionen ausmacht. 

Die Länder des Globalen Südens sind aufgrund der oft gering vorhandenen infrastrukturellen und industriellen Ausstattung NICHT diejenigen, die die weltweite CO2-Bilanz negativ beeinflussen.

Bis 2030 sollen alle Menschen auf der Welt Zugang zu Elektrizität und sauberen Kochstellen haben. Das soll natürlich nicht weiter auf Kosten der Umwelt passieren. Der Anteil der erneuerbaren Energien aus Sonne, Wind, Wärme und Biomasse soll sich im Weltenergiemix verdoppeln. Alle Länder müssen ihre nachhaltige Energieversorgung erhöhen und saubere Energiewirtschaften für die Zukunft aufbauen.

Deutschland hat bereits 2000 die Energiewende eingeleitet und ging als Vorbild voran. Doch wo stehen wir heute und können wir überhaupt 100 % Ökostrom beziehen, und zwar ohne ständige Blackouts?

Spoiler: Um die Ausmaße des Klimawandels so gering wie möglich zu halten, kommen wir nicht an den erneuerbaren Energien vorbei!


E-Mobilität


Wie stellt sich denn eigentlich die E-Mobilität auf? Ist das E-Auto nun DIE Alternative zum Verbrennungsmotor von Diesel und Co. oder ist es doch nicht so öko? Der Pkw ist seit Jahrzehnten das meistgenutzte Fortbewegungsmittel unserer Gesellschaft. In Deutschland nehmen wir für 84 % der Wege das Auto. So werden die öffentlichen Verkehrsmittel nur von 16 % genutzt (Stand 2016).


Auch für die Länder des globalen Südens verspricht man sich einen großen Nutzen von dem Ausbau der E-Mobilität.

Welche Formen der Mobilität nutzt du? Weißt du, wie Jugendliche in anderen Regionen der Erde zur Schule kommen?

Was die Elektromobilität für uns bringt erklärt dir Prof. Quaschning hier im Video:

Jetzt fragst du dich bestimmt, wie es mit den beliebten E-Scootern aussieht? Hamburg ist voll mit den Rollern. Sie stehen oder liegen auf dem Bürgersteig oder in der Alster. Bei so vielen Menschen, die die Roller benutzen, müsste die Luftverschmutzung in Hamburg doch schnell besser werden, oder?

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Weitere Themen

  • SDG 01 - Keine Armut
  • SDG 02 - Kein Hunger
  • SDG 03 - Gesundheit und Wohlergehen
  • SDG 04 - Hochwertige Bildung
  • SDG 05 - Geschlechtergleichheit
  • SDG 06 - Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
  • SDG 08 - Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
  • SDG 09 - Industrie Innovation und Infrastruktur
  • SDG 10 - weniger Ungleichheiten
  • SDG 11 - nachhaltige Städte und Gemeinden
  • SDG 12 - nachhaltiger Konsum und Produktion
  • SDG 13 - Maßnahmen zum Klimaschutz
  • SDG 14 - Leben unter Wasser
  • SDG 15 - Leben an Land
  • SDG 16 - Frieden Gerechtigkeit und starke Institutionen
  • SDG 17 - Partnerschaftlich zur Erreichung der Ziele

Energiewende woanders

Hier erfährst du, welche wichtigen Schritte Länder des globalen Südens bereits in Richtung Energiewende unternommen haben: 

Die deutsche Agraringenieurin Katrin Pütz hat einen Energierucksack entwickelt, der Menschen in Afrika nicht nur zu verbesserter und sicherer Kochenergie verhilft, sondern Landwirten dort ermöglicht, unternehmerisch tätig zu werden und ihre Ressourcen gewinnbringend zu nutzen:

Eine Einführung in Energie aus Biomasse und deren Vor- und Nachteile:

Weiterführende Links

Quellen

Die Informationen wurden folgenden Seiten entnommen