Logo CHOIZ

Aha! - Wissen

Die folgende Auflistung zeigt am Beispiel einiger Länder, welcher Anteil der Bevölkerung keinen sicheren Zugang zu sauberem Wasser hat. Das be-deutet, dass die Menschen keinen Zugang zu ei-nem sicheren Brunnen haben oder das Wasser direkt aus Flüssen, Seen oder anderen Gewässern schöpfen müssen. Wichtig ist aber auch, dass es teilweise große Unterschiede zwischen städti-schen und ländlichen Regionen gibt: Gerade im Globalen Süden haben Menschen in urbanen (städtischen) Regionen viel häufiger sicheren Zu-gang zu sauberem Trinkwasser als in ländlichen Regionen. 


•In Nepal haben insgesamt 10 % der Bevölkerung keinen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser (2015) 
•In Äthiopien haben insgesamt 36,3 % der Bevölkerung keinen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser (2015) 
•In Uganda haben 23,1% der Bevölkerung keinen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser (2015) 
Zugang zu einer sicheren Sanitärversorgung, also eine Toilette, die nicht mit anderen Haushalten geteilt werden muss:
•In Uganda haben 19,2% der Bevölkerung Zugang zu einer sicheren und guten Sanitärversorgung (2015) 
•In Äthiopien haben 7,1% der Bevölkerung Zugang zu einer sicheren und guten Sanitärversorgung (2015) 
•In Nepal haben 46,1% der Bevölkerung Zugang zu einer sicheren und guten Sanitärversorgung (2015) 

Informationen zu Hygiene
Tippy Tap: Ein Tippy Tap ist eine Handwaschinstallation, bei der die Hände ohne Kontakt mit der Installation gewaschen werden können. Dabei wird ein Behälter mit Wasser mithilfe eines Fußpedals bedient. Das ist besonders in ländlichen Gegenden ohne fließendes Wasser eine gute Alternative, da es die Verbreitung von Bakterien im Vergleich zu einem gemeinsam genutzten Wassereimer beispielsweise verringert und relativ wenig Wasser benötigt wird.

Quellen